Joax bringt mit seinen Stahlskulpturen performative Energie in den Raum. Katerina Belkina verdichtet in fotografischen Bildräumen die Dissonanz zwischen Körper und Geist, Nähe und Ferne. Nadia Valeska untersucht Identitätsfragen in malerischer Form, während Gott & Gilz mit ihrer auf den ersten Blick provokant erscheinenden Serie „F.O.T.Z.E.N.“ feministische Bildstrategien entwerfen, die zwischen Popästhetik und Kritik changieren. Ergänzend entwickelt Frank Massholder mit der fotografischen „Trilogie einer Stadt“ urbane Durchgänge und Übergänge zu Metaphern des gesellschaftlichen Lebens. Eine besondere Fotografie des Dokumentarfotografen Daniel Biskup – Karl Lagerfeld im U-Bahnhof Rosenthaler Platz – komplettiert den Erzählfaden des zweiten Ausstellungsteils.
So versteht sich Z22 GOES BIKINI als Ausstellungsprojekt in buchstäblicher Bewegung: nicht als geschlossenes Narrativ, sondern als choreografierte Folge künstlerischer Positionen, die Bewegung in Fragen nach Wahrnehmung, Identität und Urbanität bringen möchte.